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Erzhan Kulibaev, geboren 1986, begann im Alter von sechs Jahren Violine zu spielen. Er studierte an der zentralen Spezial-Musikschule des Moskauer Staatlichen Konservatoriums P.I. Tchaikovsky. Seit 2004 bis 2014 studiert er in der Klasse von Zakhar Bron an der Reina Sofia in Madrid.

Erzhan studiert derzeit bei Prof. Pierre Amoyal am Universität Mozarteum in Salzburg (Österreich).

Er ist Gewinner zahlreicher Preise bei internationalen Violine-Wettbewerben: Demidowski 2003 (erster Preis und Spezielpreise), Lissabon 2006 (erster Preis und Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von L. Graça), Nowosibirsk 2007 (erster Preis und Sonderpreis von Paloma O’Shea), Paul Hindemith Berlin 2010 (erster Preis, Gold-Medaille und Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Robert Schumann). Erster Preis und Premio Tango für die beste Interpretation eines argentinischen Tango beim internationalen Violinwettbewerb in Buenos Aires 2012.

2011 erhielt er eine ehrenvolle Erwähnung und den Titel Laureat beim 14. Wettbewerb Henryk Wieniawski in Posen (Preis der Jugend-Jury, gestiftet von Volkswagen, Sonderpreis: eine italienische Violine von Giovanni Battista Guadagnini). Erzhan ist auch Gewinner des “Washington Award” 2014 der S&R Foundation.

Erzhan Kulibaev spielte als Solist mit vielen Orchestern: Poznan Philharmonic Orchestra, Sinfonia Iuventus Warschau, Amadeus Kammerorchester des polnischen Rundfunks, Orquesta Sinfónica de Tenerife, Symphonieorchester Castilla y León, Philharmonie Rzeszów, Kammerorchester der Philharmonischen Gesellschaft in Moskau, Kammerorchester der Staatskapelle St. Petersburg, Symphonieorchester von Yukatan, Symphonieorchester der “Astana-Opera”, Symphonieorchester des Konservatoriums der Stadt Nowosibirsk, Symphonieorchester der Reina Sofia, Philharmonisches Oechester der Universität Alicante, Sinfonietta Krakau, Sinfonieorchester der Philharmonie Pomorska, Polnische Kammerphilharmonie, Philharmonie Krakau.

Er arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Gergiev, Ashkenazy, Dutsmal, Feddeck, Kiradjiev, Kosek, Mukhitdinov, Ignat, Payare, Posada, Pijarowski, Rajski, Salwarowski, Strugala, Vengerov, Wojciechowski zusammen.

Erzhan Kulibaev spielte Konzerte in Argentinien, Österreich, Belgien, Kanada, Deutschland, Griechenland, Spanien, Italien, Kasachstan, Kuwait, Lettland, Mexiko, Marokko, Polen, Portugal, Russland, Ukraine, USA, Frankreich, der Schweiz und Japan.

Seit 2006 spielte Konzerte im Auditorio Nacional, beteiligte sich an der Konzert-Reihe “Zakhar Bron und seine Schule” und trat im Jahr 2010 als Gewinner des Hindemith-Wettbewerbs im Berliner Konzerthaus auf.
2005-2006 nahm er am Internationalen Musik-Festival der Stadt Santander (Spanien) und weiteren Festivals teil, darunter Burgales, Otoño Soriano, Riga und Kasama (Japan).
In den Jahren 2006, 2010 und 2011 wurde ihm eine Ehrenurkunde der Königin von Spanien verliehen und er spielte im königlichen Palast.

Zu den Höhepunkten seiner Karriere zählen Tourneen mit dem Sinfonieorchester der Reina Sofia, dirigiert von Vladimir Ashkenazy, mit einer Reihe von Konzerten in den wichtigsten Konzertsälen Spaniens. Das Konzert im Auditorio Nacional Madrid wird traditionell vom nationalen spanischen Fernsehen ausgestrahlt. Weiteres Tourneen mit Alejandro Posada mit dem Symphonieorchester von Castilla y León in Spanien und mit dem philharmonischen Orchester der Universität Alicante unter Mihnea Ignat in Spanien.
Im Jahr 2013 nahm er am 17. Beethoven-Osterfestival in Warschau, am Henryk-Wieniawski-Festival, dem Long-Lake-Festival Lugano und Festival Crans-Montana Classics mit Itamar Golan teil.

Im September und Oktober 2013 tourte er durch die wichtigsten Städte Argentiniens und spielte Recitals mit Paula Peluso, Konzerte mit dem Salta Symphony Orchestra unter Jorge Lhez, dem Symphonieorchester Mar der Plata unter Emir Saul, dem Kammerorchester San Juan unter Gustavo Plis Sterenberg und dem Kammerorchester “Estación Buenos Aires” unter Rafael Gintoli.

Im August 2014 spielte er beim Festival “Chopin und sein Europa” in Warschau. Als eingeladener Solist nahm er im Oktober 2014 an der ersten Welt-Tournee der Astana-Oper teil und spielte in der Carnegie Hall, im “Sony Center for Performing Arts” in Toronto und in der Pariser “Opera Bastille”.
Im Jahre 2016 debütierte er im Konzertsaal des Mariinsky Theaters mit dem Astana-Opera Symphonieorchester unter der Leitung von Valery Gergiev.